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Ich wurde am 26.08.1951 in Thomatal/Lungau, Land Salzburg, geboren.

Nach dem ersten Lebensjahr übersiedelten meine Eltern (Raimund und Zäcilie Gruber) nach Salzburg.

Dort besuchte ich von 1957 – 1961 die Volksschule in Gnigl. Danach besuchte ich das zweite Bundesgymnasium in Lehen, wo ich 1969 maturierte. Es folgte der Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger im Rainerregiment in Glasenbach bis 1970. Ich wurde schließlich als Fähnrich d. Res. ausgemustert.


Mein Studium begann ich 1970 an der Universität Graz (Chemie, Physik) an der philosophischen Fakultät. 1972 – 1974 studierte ich in Wien (Physik, Radiochemie, Kosmochemie), kehrte jedoch wieder nach Graz zurück.


Nach Erreichung der Dissertationsreife erhielt ich am Kärntner Institut für Seenforschung die Möglichkeit (unterstützt durch Werkverträge) meine Dissertation zu schreiben.


Neben Labortätigkeit, Einführung neuer Analysenmethoden, betreute ich vor allem hydrogeologische Projekte (Karstwässer, Grundwässer, Seenkunde, Fließgewässer), die man allgemein unter dem Begriff „Limnologie“ zusammenfasst. Es folgte eine Teilzeitbeschäftigung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.


1985 promovierte ich zum Doktor der Philosophie (Chemie, Physik) mit Rigorosen in Biologie, alter und neuer Philosophie.

Im März 1985 erhielt ich eine Anstellung im Land Kärnten, wurde Leiter des Landeslabors und war auch zuständig als Sachverständiger für die Bereiche Wasserrecht, Gewerbe- und Abfallrecht.


Dienstprüfung 1987 für den höheren technischen Dienst inkl. Ziviltechnikerprüfung. Nach entsprechender Ausbildung war ich als Landeschemiker Einsatzleiter bei diversen Öl- und Chemieunfällen und Sachverständiger hinzu. Bei Umweltvergehen war ich Sachverständiger bei entsprechenden strafrechtlichen Verfahren.


Neben meiner beruflichen Tätigkeit arbeite ich weiterhin im Bereich der Wasserchemie und führte den Erfolg meiner Dissertation (300 Exemplare wurden nachgedruckt) fort und konnte nachweisen, dass der Regen doch nicht so sauer ist, sondern es sogar Gebiete mit basischen Niederschlägen gibt.


Für meine Arbeiten erhielt ich den Förderungspreis des Theodor Körner – Stiftungsfonds für Wissenschaft und Kunst.


Nach Kündigung des Dienstverhältnisses mit dem Land Kärnten, Ortswechsel nach Wien.


Anstellung 1992 beim BM für Umwelt, Jugend und Familie im Bereich Abfallwirtschaft. (Nunmehr BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft; Lebensministerium) Sachverständiger im Bereich Export, Import und Durchfuhr von Abfällen sowie Abfallkontrolle. Bestellung zum Dienstprüfer im Bundeskanzleramt für den Bereich Umweltschutz. Betreuung von Diplomarbeiten an der Donau – Universität – Krems betreffend den Einsatz von Verkehrstelematik beim Transport von Abfällen und Gefahrgut.



Mein ganzes Leben hat mich jedoch die Malerei begleitet, die meine spärliche Freizeit ausfüllt und zu diversen Ausstellungen führte.


Dr. Josef Gruber

©anna.slamanig@chello.at