Bruecke in Venedig

Grujo, der in salzburg aufgewachsene, 1951 geborene maler, beschäftigte sich schon in der gymnasialzeit mit ausdrucksformen der malerei, ausgebildet durch die professoren anton höttl und adolf degenhardt.

Der impressionismus war nicht nur als maturathema ein bestimmender faktor für die weitere entwicklung, sondern die gefühlsmäßige bindung an eine stilrichtung, die es weiter zu bearbeiten galt.

Eine auflösung der stilelemente, wie diese z.b. im pointilismus gegeben ist, hin zu einer eher flächigen struktur führte schlussendlich zur vom maler definierten richtung des „impressionisme moderne".

Die situation entscheidet über die stilelemente, die palette, wobei allein das gefühl über form und farbe entscheidet. Der bedeutendste schritt hiezu wurde durch die ausbildung bei dem aus tirol stammenden maler prof. werner lössl getan.

Entscheidend waren folgende malaufenthalte in frankreich und england. In diesen ländern und ostwärts bis südschweden kann man das schönste licht erfahren, das zu einem neuen farbgefühl führt, quasi der nährboden des impressionismus.

Über expressionistische tendenzen ist die vorläufig letzte entwicklung durch die versuchte darstellung von transzendenz, mystik, das übernatürliche und auch religiöse belange gegeben, wobei das gegenstandslose, ein flüchtiger und dennoch kräftiger malstil zu philosophischen, mystischen und religiösen empfindungen anzuregen soll, sowohl für den einzelnen, als auch zur diskussion darüber.

Dabei steht die benennung eines bildes im hintergrund, viel mehr wird ein generalthema vorgegeben, das meinungen und äußerungen im sinne der freiheit der kunst hervorrufen soll, um die betrachter zu einer positiven konfrontation zu führen.

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